KI-Agenten lesen heute nicht nur Texte, sie handeln: Sie versenden Mails, legen Tickets an, greifen über Schnittstellen wie das Model Context Protocol (MCP) auf Systeme zu. Ein Agent mit Copilot-Zugriff sieht meist alles, was die Person sieht, die ihn gestartet hat. Das ist bequem, aber riskant.
Behandeln Sie Agenten wie Mitarbeitende mit einem klaren Pflichtenheft:
• Eigene Identität statt geliehener Benutzerkonten, damit Aktionen zuordenbar bleiben.
• Least Privilege: nur die Datenquellen und Aktionen freigeben, die der Anwendungsfall braucht.
• Audit Trail: Jede Aktion protokollieren, inklusive Auslöser und verwendeter Daten.
• Freigabestufen: Lesende Aktionen automatisch, schreibende oder externe Aktionen mit menschlicher Bestätigung.
Fangen Sie mit einem Inventar an: Welche Agenten laufen bereits, wer hat sie erstellt und worauf haben sie Zugriff? Wer diese Frage heute nicht beantworten kann, hat sein erstes Projekt für 2027 gefunden.
